v.l.: Alena Lemmer, Aya Umemura,Klaus Ohm, Nadine Bollmeier, Barbora Balazova, Su Yan



TUSEM Essen vs. ttc berlin eastside 1:6

Das vorletzte Heimspiel in der Tischtennisbundesliga bescherte dem TUSEM nochmal internationales Flair. Zu Gast war der amtierende und zukünftige Deutsche Meister und Pokalsieger ttc berlin eastside. Den Zuschauern wurde noch mal einiges geboten. Die Ballwechsel zwischen Petrissa Solja und Su Yan sowie Nadine Bollmeier waren von enormer Geschwindigkeit. Und wenn es eng wurde, gab die Deutsche Meisterin von 2015 Zwischengas und zeigte ihre grosse Klasse. So blieb beiden Spielerinnen des TUSEM lediglich nur ein Satzgewinn. Erfreulich die Leistung von Alena Lemmer, die gegen Abwehrstrategin und Spielertrainerin Irina Palina glänzen konnte und für den Ehrenpunkt verantwortlich war. Sandra Schnorr hatte an ihrem allerersten Bundesligaeinsatz ihre helle Freude, auch wenn sie natürlich hoffnungslos unterlegen war.

Alena 2016

Besorgte den Ehrenpunkt gegen Palina: Alena Lemmer (Foto:Michael Gohl)

Bericht Martina Emmert:

Wow-Effekt bei Petrissa Solja

Der ttc berlin eastside hat sich wie erwartet seinen vierten Titelgewinn nicht mehr nehmen lassen und beim ersatzgeschwächten TUSEM Essen vorzeitig die Sektkorken knallen lassen. Die Nummer eins der Berlinerinnen Petrissa Solja sprach von einem riesen Erfolg für alle vom ttc.

TUSEM Essen – ttc berlin eastside: 1:6

Alena Lemmer verdient sich den Ehrenpunkt redlich

Essen. Die Gäste vom ttc berlin eastside verfolgten beim TUSEM Essen nur ein Ziel, die vierte Deutsche Meisterschaft einzutüten. Beim souveränen Sieg kamen dann auch zu keiner Zeit Zweifel auf. Vier Punkte Vorsprung und ein exzellentes Spielverhältnis, bei nur noch zwei ausstehenden Partien, lassen Verfolger SV DJK Kolbermoor keine Möglichkeit mehr.

„So viele Jahre an der deutschen Spitze zu sein, ohne dass es jemand gepackt hat uns den Titel streitig zu machen, ist schon etwas Besonderes. Da kann ich nur wow sagen. Man darf auch nicht vergessen, dass wir in der Champions-League noch zusätzlich viele Termine und harte Spiele haben, die doppelt belasten. Meistens stehen nur die Spielerinnen und die Trainerin im Vordergrund, aber die Arbeit und die Helfer hinter den Kulissen sind mindestens genauso wichtig“, kommentierte die Nummer eins der Berlinerinnen Petrissa Solja, die gestern bereits in der Königsklasse den Sprung ins Finale realisierte.

„Für mich ist diese Deutsche Meisterschaft besonders, weil wir durchgehend personelle Probleme hatten. Petrissa fiel mehrfach aus, Nana fehlte zwischendurch aus privaten Gründen. Aktuell hatte sie die Woche über Fieber und war stark erkältet. Deshalb spielte sie nur Doppel. Chantal war verletzt, und die Konkurrenten sind gegen uns immer besonders motiviert. Nach dem gestrigen Halbfinal-Rückspiel in der Champions-League gegen Linz AG Froschberg, das auf absolut höchstem Niveau verlief, waren wir erst gegen 23 Uhr beim Essen. Heute erwischten wir einen langen Stau, hatten schon Befürchtungen zu spät zu kommen. Da kann man nicht erwarten, dass die Spielerinnen keinen Satz abgeben. Das passiert dann in dem Bewusstsein, dass sie noch eine Schippe drauf legen können. Die Saison war hart, auch durch die internationalen Einsätze. Dass wir schon so lange ungeschlagen sind ist toll, zollt von einer hohen Konstanz. Irina trägt ihre Niederlage mit Fassung, sie stellte sich kontinuierlich in den Dienst der Mannschaft. Das spricht für einen hervorragenden Zusammenhalt. Das Feiern müssen wir nicht üben, das können wir. Aber natürlich müssen wir morgen gegen Busenbach wieder ran. Wir fahren gleich nach Frankfurt, wo wir übernachten. Auf jeden Fall sind unsere Meister-T-Shirts schon entsprechend bedruckt“, resümierte ttc-Präsident Alexander Teichmann. 

In den Doppeln ließ der Tabellenführer gleich volle Konzentration zum 2:0 walten. Chantal Mantz meldete sich nach ihrer Verletzungspause an der Seite von Georgina Pota mit einem 9:11, 11:3, 14:12, 12:10 positiv zurück. Su Yan/Alena Lemmer verkauften sich mehr als teuer. Die Zwei besaßen im dritten Abschnitt einen Satzball, und glichen nach einem 8:10 im vierten Durchgang noch einmal aus. Das Rio-Doppel Shan Xiaona/Petrissa Solja gewann mühelos mit 3:0 gegen Nadine Bollmeier und Ersatzspielerin Sandra Schnorr.

Nach diesem perfekten Einstieg gönnten die Bundeshauptstädterinnen der Nummer 13 der Weltrangliste Shan eine Pause, sodass die Ungarin Pota hinter Solja ins vordere Paarkreuz aufrückte. Mantz und Trainerin Irina Palina komplettierten das Team.

Die Essenerinnen Bollmeier und Su bewiesen eine gute Moral und kämpften um jeden Ball. Doch letztendlich war die Übermacht von Pota und Solja zu groß, die mit sicheren 3:1-Siegen das 4:0 markierten.

Im hinteren Paarkreuz durften die Zuschauer die attraktiven Ballwechsel zwischen Lemmer und Palina genießen. Die sture, russische Abwehrstrategie der Gäste-Trainerin fruchtete nicht, sodass Lemmer nach dem 3:1 über den Ehrenpunkt jubeln durfte.

Mantz wurde nicht gefordert, und Solja blieb es in einem guten Match gegen Bollmeier vorbehalten mit einem 3:1 für das i-Tüpfelchen zu sorgen.

„Der Sieg für Alena freut mich sehr. Ein schöner Erfolg. Sie spielte frei auf, ohne Zwang, das war deutlich zu spüren. Nadine verfügte im ersten Satz gegen Pota über Chancen, aber gerade bei Petrissa war die Luft nach oben zu erkennen. Sie trat einmal auf das Gaspedal, und dann konnten Yan und Nadine nichts mehr ausrichten. Schade, dass wir auf Barbora Balazova verzichten mussten, sonst wäre vielleicht mehr möglich gewesen. Sandra spielt in der Bezirksklasse, und sie freute sich sehr. Chantal zeigte sich fair und ließ sie mitspielen. Wir hatten ein Kamerateam vom WDR vor Ort, die mit Nadine und mir auch Interviews aufnahmen“, berichtete TUSEM-Teammanager Klaus Ohm.

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