v.l.: Alena Lemmer, Aya Umemura,Klaus Ohm, Nadine Bollmeier, Barbora Balazova, Su Yan



TV Busenbach vs. TUSEM Essen 6:1

"Revanche geglückt" kann Jessica Göbel vom TV Busenbach verkünden. So ist das, wenn eine schlechte Nachricht die nächste ablöst. Seit letzte Woche steht der Rückzug des TUSEM aus der Belletage fest und nun musste auch noch unsere Spitzenspielerin Barbora Balazova wegen Knieproblemen passen. Damit stand die Partie von vorneherein unter schlechtem Vorzeichen. Allerdings boten Nadine, Yan und Alena eine tolle Kampfmoral, wurden aber nur mit einem Punkt durch Su Yan gegen Yana Timina belohnt. Nadine, die sich dem TuS Bad Driburg anschliessen wird, haderte mit sich, da sie sich gegen Tanja Krämer trotz 8:3 Führung das Heft aus der Hand nehmen ließ. Das Endergebnis sieht deutlicher aus, als es eigentlich war. Aber was solls, Schwamm drüber. Am Sonntag gegen Kolbermoor geht die Reise weiter.

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Blieb trotz guter Leistung leider ohne Erfolg: Nadine Bollmeier (Foto:Holger Straede)

Bericht Martina Emmert:

Jennie Wolf behauptet sich

Ein nahezu identisches Bild entwickelte sich zwischen dem TV Busenbach und dem TUSEM Essen. Jessica Göbel/Tanja Krämer zogen mit einem engen 3:2 gegen Nadine Bollmeier/Alena Lemmer das 2:0 an Land. Am Nebentisch ergab sich der Sieg für Leonie Hartbrich/Katharina Sabo, die umsonst angereist waren, gegen Geburtstagskind Barbora Balazova/Su Yan kampflos. Die Slowakin musste wegen Knieproblemen passen. „Wir haben Barbora ein Ständchen gesungen, und einen Kuchen bekam sie auch. Wir hätten natürlich gern gegen das schwächere Doppel gespielt. Das war schade, aber unsere Leistung war nicht schlecht. Ein paar Feinheiten gaben den Ausschlag“, berichtete TUSEM-Teamsprecherin Bollmeier. „Wir gewannen die Aufschlagwahl, und stellten uns gleich für uns günstig hin. Wir wollten unbedingt die Revanche. Und letztendlich unterlief uns kein leichter Fehler mehr“, freute sich TVB-Mannschaftsführerin Jessica Göbel.  

Das 4:0 baute Krämer mit einem 3:11, 11:6, 13:11, 11:9 gegen Bollmeier auf. Im vierten Satz lag die Busenbacherin schon 3:8 zurück, doch die Aufholjagd konnte Bollmeier auch durch eine Auszeit beim 8:6 nicht stoppen. „Das war von Tanja ein Bigpoint. Nach dem Rückstand brachte sich Nadine selbst aus dem Spielfluss, weil sie die Aufschläge von Tanja monierte“, kommentierte Göbel. „Das ist richtig, dadurch brachte ich mich aus dem Rhythmus. Dabei sieht meine Bilanz gegen Tanja eigentlich eher positiv aus, und ich hätte weiterspielen sollen. Aber so ist das manchmal“, erklärte Bollmeier.

Seinen kompletten Kader schöpften die Gastgeberinnen im hinteren Paarkreuz aus, denn neben Jennie Wolf trat Yana Timina an. Die Niederländerin bestätigte das Vertrauen nicht, denn beim 5:11, 11:8, 7:11, 6:11 ließ sich der Erfolg gegen Su aus der Vorrunde nicht wiederholen. „Su Yan agierte deutlich besser als im Hinspiel“, so Göbel. Für Begeisterung sorgten dafür die Beiden Youngsters Wolf und Alena Lemmer, die sich beim 11:9, 11:13, 13:11, 9:11 einen offenen Schlagabtausch lieferten. Im zweiten Durchgang lag Wolf 11:10 vorn, sodass ein 3:0 in der Luft lag. Im Entscheidungssatz nahm Wolf das Heft zum 11:4 fest in die Hand, bei Lemmer riss komplett der Faden. „Ein paar unglückliche Bälle gaben den Ausschlag, denn im ersten Satz lag Alena 5:1 in Front, und auch im Dritten 11:10. Das Match stand auf des Messers Schneide. Alena stand natürlich unter Erfolgsdruck, da gelingt nicht immer alles“, war Bollmeier aber voll des Lobes über die Vorstellung. Gleichzeitig bestätigte die 35-Jährige ihren Wechsel nach Bad Driburg. „Das war für mich Glück im Unglück. Ich hatte dort schon eine schöne Zeit, freue mich sehr. Die Champions-League stellt für mich einen Anreiz und Herausforderung gleichermaßen dar“, meinte Bollmeier.

„Der Titelgewinn im Einzel im Trikot der Mädchen-Nationalmannschaft schürte bei Jennie das Selbstvertrauen. Sie ist in der Lage, auch wenn sie zwischenzeitlich mal von der Taktik abweicht, sich rechtzeitig zu fangen. Eine sehr positive Entwicklung. Nach außen wirkte sie auch so, als könne sie das Spiel nicht verlieren“, analysierte Göbel zufrieden.

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    +10
    20:12  
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    17:15  
    5. Hövelhof
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    14:18  
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    12:20  
    7. TUSEM Essen 57:76 - 19
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    8. Bad Driburg
    54:84 - 30
    10:22
    9. Leipzig 37:85 - 48
    4:26  
               

    Stand:  30.04.17 | 21:30 Uhr

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